Was Bibliotherapie ist – und warum sie da wirkt, wo Worte nicht mehr reichen Bevor du weiterliest: Im nächsten Abschnitt erzähle ich von einem Unfall in den Bergen. Nichts Drastisches passiert – aber wenn du selbst gerade etwas Akutes hinter dir hast, lies langsam. Du kannst jederzeit aufhören und beim…
Chronik meiner unerledigten Wünsche-Q2
2. Quartal meiner To-Do-Liste Das erste Quartal in 2026 ist schon wieder Vergangenheit. Ich habe das Gefühl, die Zeit ist gerast und gleichzeitig denke ich, nichts habe ich bis dato von meiner To-Do / To-Want realisiert. Gäbe es nicht die Monatsrückblicke: Januar, Februar und März, wäre dieses Gefühl vermutlich übermächtig.…
Wenn das meine Mutter wüsste
Es gibt Mütter, denen man alles erzählt. Und es gibt Mütter, bei denen man sehr genau weiß, welche Wahrheiten man lieber in Ruhe lässt. An sich gehört die Meine in die erste Kategorie. Das meiste habe ich ihr im verleuf der Jahre tatsächlich erzählt, bis auf einiges weniges. Was mir…
Ist Sterben schmerzhaft?
Ob Sterben schmerzhaft ist fragen sich die Menschen vermutlich seit tausenden von Jahren. Das ist verständlich, denn an sich schwingt hier vor allem die Angst vor dem Sterben mit. Der Mensch kann sich sterben nicht vorstellen. Alles, was der Mensch nicht kontrollieren kann, beeinflussen kann, macht ihm Angst–Das liegt in…
Monatsrückblick März 2026: Straßburg, low Schreibflow, True Crime und ein Wolf
Der März war kein Monat der großen Ereignisse. Nicht wie im Februar, da alles gleichzeitig Fahrt aufgenommen hat. Eher im Gegenteil. Im März manches still, manches hat nur zögerlich Form angenommen und gleichzeitig war mein eigener Frust doch recht hoch, so dass ich mich selber zur Raison rufen musste, um…
Monatsrückblick Februar 2026: Feuerpferd, Prüfungsmodus und Spuren im Schnee
Es ist gar kein übler Monat, dieser Februar, man muss ihn nur zu nehmen wissen. Wilhelm Raabe Dieser Satz passt ziemlich gut zu meinem Februar 2026. Denn dieser Monat war gefühlt noch kürzer als gewöhnlich, er war dicht und konnte nur fokussiert bewältigt werden. Es war kein Monat, der sich…
Nahtoderfahrung als Selbstfindung?
Kontrollierte Grenzerfahrung Seriously? Es ist Nacht.Draußen herrscht eine tief dunkle Nacht, eine Dunkelheit, die man in sternenlosen Neumondnächten erlebt. Kerzenlicht flackert in einer kühlen Abtei, vielleicht einer verlassenen Kirche irgendwo in einem Stadtviertel, das tagsüber harmlos wirkt und nachts zum unheimlich verlassenen Ort wird. Hinter provisorischen Abdeckungen von Restaurationsarbeiten, zwischen…
Die verstörende Veränderung kurz vor dem Tod
Delir(ium) kommt aus dem Lateinischen. Das Verb “delirare” bedeutet nicht nur, einfach verwirrt sein, sondern “aus der Furche geraten” oder “von der geraden Spur abweichen”, und setzt sich aus zwei Wörtern zusammen “de” = weg oder ab und “lira” = Furche (damals v.a die Pflugfurche). Auf den Menschen übertragen bedeutet…
Weltfrauentag im Kongo:
Tanzen für Sichtbarkeit, Würde und Widerstand Hier ist der 8. März ein Kampftag In DRC (Democratic Republic of Congo) wird der 8. März auch mit Blumen und Girlanden geschmückt. Aber im Vergleich zu uns in Europa ist dieser Tag ein Tag des Kampfes. Kongolesische Frauen feiern den Jour des Femmes…
Ist „frau“ nur jemand, wenn sie die Frau von …. ist?
Wir feiern Frauen jedes Jahr am 8. März. Doch sehen wir sie wirklich oder nur ihre Rollen? „Warum lassen sie sich das gefallen?“ Meine Tochter war wütend. Wirklich wütend. Sie ist inzwischen zweiundzwanzig und erzählte von Gesprächen mit Freundinnen. Es ging, wie so oft, um Beziehungen. Aber plötzlich ging es…
